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Inklusion an der Martin Buber Landesschule - Eine Erfolgsgeschichte in Nöten?

 

 

Seit September 1998 gibt es Integrationsklassen an unserer Schule, die durch sehr engagierte Initiativen von Eltern und Personal der Schule letztendlich doch entstehen konnten.

 

Schon Jahre vorher wurde im Kindergarten des Institutes Hartheim sehr erfolgreich integrativ gearbeitet – die Eltern dieser Kinder wollten den für alle erfolgreichen Weg im Schulalter Ihrer Kinder fortgesetzt wissen.


Die Schüleraufnahmen in den Jahren zuvor deuten auf das Entstehen einer "Restschule" hin (mehrheitlich bis ausschließlich basal zu fördernde Kinder mit sehr geringem Entwicklungsalter).

Seit es an unserer Schule Integrationsklassen gibt, werden wir zunehmend als Standort auch für Kinder mit weniger starken Einschränkungen wahrgenommen, ein Umstand der auch in den Kleinklassen ein intensiveres soziales Um- und somit Lernfeld bietet.


Wir freuen uns über das Entstehen einer intensiveren Schulgemeinschaft durch deutliches Elternengagement, auch gefördert durch das stete Infragestellen der I – Klassen am Standort in den Anfangsjahren.


Wir freuen uns über die Mitarbeit der Eltern bei der Gestaltung des Sommerfestes. Auch die Arbeit im "Verein zur Unterstützung der Martin Buber Landesschule" erfährt durch engagierte Eltern immer wieder eine deutliche Bereicherung.

 

Wir sind nach wie vor ein Ort für Kinder, für die man Schule nur unter schwierigen Bedingungen organisieren kann – allerdings sind inklusive Strukturen gerade für solche Anliegen eine unabdingbare Voraussetzung.


In unserem Haus gibt es sehr flexible Strukturen zum Wohle aller an der Schule Unterrichteten/Unterichtenden:

 

Wir können einem Kind mit besonderen Bedürfnissen die Kleingruppe anbieten, wenn es aus
entwicklungspsychologischer Sichtweise (vorübergehend) angeraten erscheint.

 

Für Kinder, die von einem inklusiven Setting profitieren, gibt es entsprechende Angebote sowohl im Unterricht in der Klasse wie auch im Bereich der Nachmittagsbetreuung.


An unserer Schule werden Kinder die aus psychischen Gründen den Rahmen einer
Volksschulklasse vorübergehend sprengen würden in Übergangsklassen (Kleinklassen)
unterrichtet und mit Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe auch außerschulisch gefördert.

 

 

Diese Kinder absolvieren nicht selten, bevor sie ins Regelschulwesen zurückkehren, ein Schuljahr in einer unserer Integrationsklassen. Sie lernen, sich an Strukturen im Bereich der"Normalität" zu gewöhnen und haben dabei doch noch die gewohnten förderlichen Angebote(Nachmittagsbetreuung mit tiergestützten und erlebnispädagogischen Schwerpunkten).
Wir freuen uns, wenn wir gerade von diesen Kindern in späterer Folge von bestandenen
Lehrabschlussprüfungen, Reifezeugnissen, Familiengründungen, etc. hören.


Es gibt in unserem Haus für alle Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf großartige
Kontaktmöglichkeiten zu normal entwickelten Schülern bei Projekten, Schulveranstaltungen,
Schulaufführungen, Pausen, Turnstunden, musikalischen Zusatzangeboten,
Nachmittagsbetreuung,....

Durch das breitgefächerte Angebot ist eine objektive Elternberatung möglich, da sowohl Kleinklassen mit speziellen Fördermöglichkeiten, immer wieder ergänzt durch inklusiveAngebote, wie integrative/inklusive Strukturen angeboten werden können.


Unsere Schule war vor dem Einziehen der Kinder in inklusiven Klassen ein sehr leises Haus –
jetzt gilt auch in unserem Haus:

 

 

                                           Kinderlärm ist Zukunftsmusik!

 

So soll es bleiben!!!

 


Eltern, Schüler sowie Lehrer bitten alle Verantwortlichen im Bereich Politik und

Schulverwaltung sehr rasch für weiterhin ordentliche Strukturen zu sorgen.

Da in der Vergangenheit dieses Erfolgsmodell in OÖ (11 betroffene Schulen) aus

sachlichen Gründen niemals in Frage stand, wünschen wir uns, dass die Verunsicherung bald der Vergangenheit angehört!

 

Karl Schmidhuber, Schulleiter
+43 664 46 25 366
Bitte unterzeichnen und verbreiten!
Link zur Online – Petition:


https://www.openpetition.eu/at/petition/online/wir-fordern-die-uebernahme-d-schulversuchsinklusive-
klassen-an-sonderschulen-ins-regelschulsystem